Entziehung der Fahrerlaubnis - Führerscheinentzug - Entzug durch das Strafgericht - Entzug durch die Verwaltungsbehörde
 

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Entziehung der Fahrerlaubnis - Führerscheinentzug


Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann nach verkehrsstrafrechtlichen Verstößen in einem Strafverfahren geschehen oder beim Vorliegen bestimmter Tatsachen auch im Verwaltungsverfahren.

Wenn man seine Fahrerlaubnis durch einen Entzug derselben verliert, kann dies damit verbunden sein, dass vom Gesetz oder in der entsprechenden Entscheidung eine Frist vorgesehen wird, vor deren Ablauf die Führerscheinbehörde keine neue Fahrerlaubnis erteilen darf (die sog. Sperrfrist). Eine Führerscheinsperre kann aber auch verhängt werden, wenn der davon Betroffene gar keine Fahrerlaubnis hat. Wenn z. B. eine Verurteilung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erfolgt, kann zusätzlich ebenfalls eine Frist festgesetzt werden, in der das Führerscheinbüro keine Fahrerlaubnis erteilen darf; dies nennt man dann eine isolierte Sperrfrist.

Die Verhängung einer Sperrfrist besagt nicht, dass nach deren Ablauf die Führerscheinbehörde verpflichtet wäre, dem Betroffenen ohne weiteres eine neue Fahrerlaubnis zu erteilen. Sie setzt lediglich fest, welches der frühestmögliche Zeitpunkt ist, zu dem dies geschehen darf. Ist die Sperrfrist abgelaufen, so hat die Verwaltungsbehörde in eigener Verantwortung zu prüfen, ob die Voraussetzungen vorliegen, unter denen eine Fahrerlaubnis überhaupt erteilt werden darf.







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