Augenblicksversagen infolge Blendung - Absehen vom Fahrverbot - Fahrverbot vermeiden - Führerscheinverlust - Sponnenblendung - Scheinwerfer - Rotlichtverstoß
 

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Augenblicksversagen infolge Blendung


Vielfach berufen sich Betroffene darauf, dass sie infolge starker Sonneneinstrahlung oder bei Dunkelheit durch den Gegenverkehr so stark geblendet worden seien, dass sie das Rotlicht einer Ampel oder ein Verkehrsschild mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung oder einem Überholverbot nicht haben sehen können.

Eine derartige Einlassung wird allerdings von den Gerichten nicht als Begründung für ein milder zu beurteilendes Augenblicksversagen anerkannt, da der Kfz-Führer sowohl bei Sonnenblendung, aber auch bei blendendem Gegenverkehr seine Fahrgeschwindigkeit sofort so weit herabsetzen muss, dass er den Verkehr mit der erforderlichen Aufmerksamkeit bewältigen kann.







Gliederung:





Allgemeines:





Einzelfälle:

  • OLG Hamm v. 12.04.1999:
    Verhängung eines Regelfahrverbots auch bei Rotlichtverstoß infolge Sonnenblendung

  • OLG Karlsruhe v. 01.07.1996:
    Kein Absehen vom Fahrverbot wegen Übersehens des Rotlichts bei Sonneneinstrahlung

  • AG Lüdinghausen v. 21.03.2005:
    Ein sogenanntes Augenblicksversagen liegt dann nicht vor, wenn die Betr. nachts trotz Blendung durch ihr entgegenkommende Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit nicht reduziert und infolge der Blendung mehrere geschwindigkeitsbegrenzende Schilder übersieht.

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