Begutachtungsleitlinien für die MPU
 

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Begutachtungsleitlinien für die MPU


Seit 1973 gibt es die sog. Gutachten "Krankheit und Kraftverkehr"; später kam das "Gutachten psychologische Krankheiten" dazu. Sie sind in immer wiederkehrender enger Zusammenarbeit von Medizinern, Psychologen und sonstigen Fachleuten im Paritätischen Ausschuss unter Leitung des Bundesverkehrsministeriums aktualisiert und zu den nunmehr Begutachtungsleitlinien genannten Richtlinien für die medizinisch-psychologische Fahreignungsbegutachtung zusammengefasst worden.





Mit der letzten - sechsten - Auflage im Jahre 2000 wurden die Begutachtungs-Leitlinien um psychologische Aspekte der Kraftfahrereignung erweitert. Aus diesem Grunde sind neu hinzugekommen unter anderem die Kapitel über Anforderungen an die psychische Leistungsfähigkeit, Kompensation von Eignungsmängeln, Verstöße gegen verkehrsrechtliche Vorschriften und die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung sowie Ausnahmen vom Mindestalter. Aus medizinischer und psychologischer Sicht überarbeitet wurden die Kapitel zur Begutachtung bei der Alkohol- und Drogenproblematik. Die bisherigen Kapitel wurden dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Praxis angepasst. Änderungen hat es hier vor allem gegeben in den Kapiteln über Herzrhythmusstörungen, Zuckerkrankheit und Anfallsleiden. Mit dieser erweiterten Auflage wird eine einheitliche Begutachtung sichergestellt. Neben dem Aspekt der Verkehrssicherheit wird darüber hinaus auch ermöglicht, in differenzierter Weise dem Einzelfall gerecht zu werden und damit auch die Mobilität des Einzelnen zu sichern.

Im Jahre 2009 wurden erneute wichtigere Änderungen vorgenommen. Insbesondere das Gebiet der Epilepsien und Anfallserkrankungen wurde überarbeitet.

Ausführungen zur Rechtsnatur der Leitlinien finden sich im Beschluss des VGH München v. 26.09.2006

Anmerkung:
Da die Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) die Leitlinien in ihrer jeweiligen aktuellen Fassung zur Verfügung stellt, habe ich mich entschlosssen, die entsprechenden Texte nicht mehr im Wortlaut wiederzugeben, sondern durch Links auf sie zu verweisen.


Auch über Fahrerlaubnisrecht.de können die MPU-Leitlinien eingesehen werden.



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