Landgericht Hannover Urteil vom 03.08.1994 - 13 O 58/93 - Zur Verursachung eines HWS-Schleudertraumas bei geringfügiger Anstoßgeschwindigkeit
 

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LG Hannover v. 03.08.1994: Ein HWS-Schleudertrauma kann auch bei einer Anstoßgeschwindigkeit von unter 5 km/h verursacht werden


Siehe auch Halswirbelschleudertrauma - Lendenwirbelschleudertrauma - unfallbedingte Wirbelsäulenverletzungen




Dass auch schon bei äußerst geringen Anstoßgeschwindigkeiten (im konkreten Fall eindeutig unterhalb von 5 km/h) HWS-Traumen verursacht werden können, hat z.B. das Landgericht Hannover (Urteil vom 03.08.1994 - 13 O 58/93) ausgeführt:





"... Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme ist die Kammer davon überzeugt, dass die Klägerin infolge des Unfalls ein geringgradiges Halswirbelsäulen-Schleudertrauma erlitten hat. Der Sachverständige O. hat in seinem Gutachten und Ergänzungsgutachten in sich schlüssig und nachvollziehbar dargelegt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen sei, dass die Klägerin sich bei dem Unfall ein Halswirbelsäulen-Schleudertrauma zugezogen hat. Der Wagen des Beklagten zu 1 sei mit einer Geschwindigkeit von unter 5 km/h auf den von der Klägerin geführten gestoßen. Auch wenn sich bei derartigen Auffahrgeschwindigkeiten in der Regel keine Anzeichen für ein Schleudertrauma fänden, könne dieses bei Hinzutreten atypischer und die Wirbelsäule einschränkender Bewegungen gleichwohl auftreten. ..."







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