Das Verkehrslexikon

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Quad


Ein Quad oder ATV' (All Terrain Vehicle) ist ein kleines Kraftfahrzeug für ein bis zwei Personen mit vier Rädern . Es ist als Geländefahrzeug konzipiert. Wegen der nötigen Bodenfreiheit im Gelände hat es einen recht hohen Schwerpunkt und ist deshalb nicht unbedingt einfach zu fahren (eher schlechte Straßenlage).

Für die Straßenzulassung ist häufig ein Umbau erforderlich, weil die Quads in der Regel als reines Geländefahrzeug nach Europa importiert werden. Bei der Umrüstung werden Scheinwerfer, Blinker, Bremslichter, Standlicht und Tacho nach EC-Norm angebaut. Quads sind keine „Zweiräder“, dürfen also nicht mit der Führerscheinklasse A gefahren werden. In Deutschland ist die Fahrerlaubnis Klasse B wie für PKW erforderlich. Wegen der starken Nachfrage und der zwischenzeitlich gestiegenen Zulassungszahlen für geringer motorisierte Quads wurde per 01.02.2005 in Deutschland die nationale EU-Führerscheinklasse S eingeführt. Für den Erwerb der Klasse S beträgt das Mindestalter 16 Jahre. Die Führerscheinklasse S berechtigt zum Führen von Fahrzeugen mit einem Hubraum bis 50 cm³. Das Quad wird dann mit einem Versicherungskennzeichen ausgestattet.

Die Quads, die mit der Führerscheinklasse B gefahren werden dürfen, können auf zweierlei Art zugelassen werden: Grundsätzlich dürfen Quads nur auf öffentlichen Straßen fahren. Das Befahren forstwirtschaftlicher Wege erfordert die vorherige Zustimmung. Ein Befahren der freien Natur mit motorisierten Fahrzeugen ist generell unzulässig.

Die Kennzeichnungspflicht für Umweltzonen ist für Quads nicht vorgesehen.

Seit dem 01.01.2006 müssen Quadfahrer einen offenen Schutzhelm tragen; ein Integralhelm ist nicht vorgeschrieben.







Gliederung:





Allgemeines:

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Europarecht:

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Betriebsgefahr:

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Schadstoffeinstufung:

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Reifen:

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Nutzungsausfall:

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