Das Verkehrslexikon

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Rangierschaden - Fahren gegen „nicht sichtbares“ Hindernis


Vielfach wird erklärt, man habe ein Hindernis, gegen das man beim Rückwärtsfahren oder Ausparken gefahren sei, nicht sehen können, weil es vom eigenen Fahrzeug vom Fahrersitz aus verdeckt worden sei. Daraus wird dann ein Anspruch aus angeblicher Verletzung der Verkehrssicherungspflichten abgeleitet.

Solche Versuche müssen aber in der Regel zum Scheitern verurteilt sein, weil jeder Fahrzeugführer sich vor dem Einsteigen in das Fahrzeug davon überzeugen muss, dass sich rund um das Fahrzeug keine - oft niedrige - Hindernisse (Felssteine, Baumstümpfe, Poller, Parkplatzbegrenzungen usw.) befinden, gegen die man beim Hin- und Herrangieren oder Rückwärtsfahren geraten und sich damit selbst einen Schaden zufügen könnte.







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