Radarmessungen - Übertragungsfehler können durch nichtreale Zahleneinblendungen auf dem Foto erkannt werden
 

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Radarmessungen - Übertragungsfehler können durch nichtreale Zahleneinblendungen auf dem Foto erkannt werden


Siehe auch Radarmessverfahren




Ein vom Gerät korrekt ermittelter Messwert muss richtig in das Datenfeld des Lichtbildes übertragen weiden. Hierzu müssen am Beginn und am Ende einer Messung von Gerät zu Gerät verschiedene Funktionsprüfungen durchgeführt und fotografisch dokumentiert werden (Segmenttests etc.), dennoch können Übertragungsfehler zustandekommen. Anhaltspunkte für Übertragungsfehler sind das Auftreten von nicht realen Zahlenfiguren etc.





Becker "Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr, 2000, S. 63 berichtet von folgendem Übertragungsfehler:

"Vor kurzem wurde bei einem Verkehrsradargerät folgender Übertragungsfehler festgestellt: Ein Fahrzeug A wurde korrekt mit einer Geschwindigkeit von 121 km/h gemessen. Das Datenfeld wurde belichtet, der Hauptverschluss der Kamera (Fahrbahnbereich) öffnete jedoch nicht. Dadurch erfolgte kein Filmweitertransport. Nachfolgend durchfuhr ein Fahrzeug mit 89 km/h die Messstelle; dieses wurde korrekt mit 89 km/h gemessen. Bei diesem Fahrzeug wurden normal das Datenfeld und auch der Fahrbahnbereich belichtet. Da bei der Geschwindigkeit von 89 km/h sämtliche Segmente - bis auf die Ziffer 1 an der Hunderter-Stelle - im Datenfeld aufleuchteten, die bereits zuvor bei der vorherigen Geschwindigkeitsanzeige 121 km/h aufgeleuchtet hatten, fiel die Doppelbelichtung des Datenfeldes nicht auf. Als Folge dieses Kameradefekts wurde für das nachfolgende Fahrzeug im Datenfeld eine Geschwindigkeit von 189 km/h angezeigt (wobei die 1 an der Hunderter-Stelle noch vom vorausfahrenden Fahrzeug stammte)."







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