Rechtsprechung für 1,3-Geschäftsgebühr in Unfallsachen
 

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Rechtsprechung für 1,3-Geschäftsgebühr in Unfallsachen


Siehe auch Geschäftsgebühr (Nr. 2400 RVG-VV) und gerichtliche Verfahrensgebühr (Nr. 3100 RVG-VV)




Folgende Gerichte haben alsbald nach dem Beginn der Anwendung des RVG entschieden, daß eine Ausübung des Anwaltsermessens dahingehend, daß in Verkehrsunfallsachen für die Geltendmachung der außergerichtlichen zivilrechtlichen Schadensersatzansprüche die Geschäftsgebühr nach Nr. 2400 des Vergütungsverzeichnisses zum RVG 1,3 beträgt, rechtswirksam und auch für die gegnerische Haftpflichtversicherung verbindlich ist:

AG Aachen Urteil vom 20.12.2004 - 84 C 591/04;
AG Berlin-Mitte Urteil vom 25.02.2005 - 102 C 3437/04
AG Berlin-Mitte Urteil vom 12.04.2005 - 3 C 3491/04
AG Bielefeld Urteil vom 28.12.2004 - 5 C 1041/04;
AG Bielefeld Urteil vom 28.12.2004 - 41 C 1221/04;
AG Frankenthal Urteil vom 10.01.2005 - 3c C 252/04
AG Gelsenkirchen Urteil vom 01.02.2005 - 32 C 4/05
AG Gießen Urteil vom 01.02.2005 - 46 C 2379/04;
AG Greifswald Urteil vom 15.02.2005 - 44 C 354/04;
AG Hagen Beschluss vom 03.01.2005 - 19 C 572/04;
AG Hamburg-Barmbek Urteil vom 18.01.2005 - 814 C 328/04
AG Heidelberg Urteil vom 21.01.2005 - 26 C 507/04;
AG Iserlohn Urteil vom 11.02.2005 - 40 C 463/04
AG Karlsruhe Urteil vom 14.12.2004 - 5 C 440/04;
AG Kehlheim Urteil vom 17.12.2004 - 3 C 929/04;
AG Köln Urteil vom 15.03.2005 - 123 C 654/04
AG Landstuhl Urteil vom 23.11.2004 - 4 C 189/04;
AG Lübeck Urteil vom 12.09.2005 - 24 C 3901/04;
AG Lüdenscheid Urteil vom 30.12.2004 - 92 C 321/04;
AG Magdeburg Urt. v. 03.05.2005 - 163 C 229/05 (163)
AG München Urteil vom 29.12.2004 - 343 C 32462/04.
AG Nürnberg Urteil vom 03.02.2005 - 21 C 9007/04;
AG Singen Urteil vom 27.01.2005 - 1 C 281/04.






In der Folgezeit kamen noch viele weiter entsprechende Amts- und Landgerichtsurteile dazu.

Nicht völlig aus der Welt dürfte der Streit durch die Entscheidung des BGH (Urt. v. 31.10.2006 - VI ZR 261/05) sein; der BGH hat zwar für den Regelfall der normalen Bearbeitung einer Unfallsache eine 1,3-Gebühr für nicht unbillig erklärt, aber im konkreten Fall die Zubilligung einer Geschäftsgebühr von nur 1,0 im Hinblick auf die besonderen Umstände des zu entscheidenden Falls nicht beanstandet.







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