Grundregel des Reißverschlussverfahrens
 

Das Verkehrslexikon
 

Home  |   Webshoprecht  |   Datenschutz  |   Impressum  |     

 





 


Anscheinsbeweis - Auffahrunfälle - Autobahn - Haftungsthemen - Fahrstreifenwechsel - Reißverschlussverfahren - Schadensersatz - Überholen - Unfalltypen


Grundregel des Reißverschlussverfahrens

Das Reißverschlussverfahren gem. § 7 Abs. 5 StVO gilt zwingend, sobald der Abstand der auf den mehreren Fahrstreifen ankommenden Fahrzeuge kein Einordnen auf den durchgehenden Fahrstreifen mit ausreichendem Abstand (§ 4 StVO) mehr zulässt. Bei so dichtem Verkehr hat nur noch der auf dem weiterführenden Fahrstreifen erste Kfz.-Führer Vortritt. Mit diesem ersten auf seinem Fahrstreifen weiterfahrenden Kfz.-Führer beginnt der sog. Reißverschluss.

Die weiteren am Durchfahren gehinderten Fahrzeuge müssen sich auf dem weiterführenden Fahrstreifen unter besonderer Rücksichtnahme und bei angemessen herabgesetzter Fahrgeschwindigkeit im Wechsel 1:1 einordnen, wobei allerdings der auf dem weiterführenden Fahrstreifen Fahrende sein Vorrecht nicht erzwingen darf. Umgekehrt darf, wer im Reißverschlussverfahren die Spur wechselt, nicht darauf vertrauen, dass ihm dies ermöglicht wird; er muss den Spurwechsel wie auch sonst rechtzeitig durch Blinken anzeigen, zurückschauen und erst dann, wenn er sicher sein darf, dass dies gefahrlos möglich ist, allmählich hinüberfahren.




 Google-Anzeigen: