Zolpidem - Stilnox - Bikalm - Ambien - Schlafmittel - benzodisepinähnliche Wirkung - geringe Halbwertzeit - kein Metablitenabbau
 

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Zolpidem


Zolpidem wird als Wirkstoff in Schlafmitteln eingesetzt und wirkt ähnlich wie auch Benzodiasepine. Der Stoff wird schnell und gut vom Körper aufgenommen, schon nach 2 Stunden ist der maximale Blutspiegelgehalt erreicht. Die Halbwertzeit beträgt nur 2 bis 3 Stunden; es werden beim Abbau im Körper auch keine pharmakologisch wirksamen Metaboliten erzeugt, so dass die Einnahme nach einer gewissen Zeit nicht mehr nachweisbar sein dürfte.

In den USA wird das Mittel unter dem Markennamen Ambien von der Firma Sanofi-Aventis las Schlaftablette vertrieben (es soll sich um das meistverschriebene Schlafmedikament handeln und hat eine marktbeherrschende Position inne). In Deutschland wird es unter den Markennamen Stilnox und Bikalm als Schlafmittel verordnet.





Siehe auch Einzelne Drogen und Substanzen und Drogen und Straßenverkehr


Zolpidem hat eine schwach beruhigende, angstvermindernde, muskelentspannende und epileptischen Krämpfen vorbeugende Wirkung. Das Einschlafen wird erleichtert und die Dauer des Schlafes wird verlängert. Bei höherer Dosierung treten möglicherweise Schlafveränderungen auf, wie sie auch von Benzodiazepinen (wie z. B. Valium) bekannt sind.

Trotz der geringen Halbwertzeit sind Abhängigkeits- und Entzugserscheinungen denkbar. Besonders die kombinierte Einnahme mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln aus der Benzodiazepin-Gruppe führt zu einer Wirkungssteigerung. Es wird von Tageshöchstdosen für Erwachsene von 10 mg gesprochen; ältere oder krankheitsbedingt schwächere Personen sollten nicht mehr als 5 mg pro Tag einnehmen.

Verschiedentlich wird in Veröffentlichungen auf sehr vereinzelten, jedoch sehr auffälligen Nebenwirkungen berichtet:

In Australien sollen Betroffene über Halluzinationen geklagt haben; es soll auch zu Gedächtnisverlust und sogar zu schlafwandlerischen Verhaltensweisen gekommen sein.

Auch aus den USA wird hin und wieder von sehr überraschenden Nebenwirkungen berichtet. Dadurch stehen die sogenannten sedativ-hypnotischen Schlafmittel im Verdacht, in ebenso seltenen und exotischen Ausnahmefällen zu seltsamen Verhaltensweisen (Fressorgien im Schlafzustand, Schlafwandeln) Nebenwirkungen zu führen. Vor "komplexem Verhalten im Schlaf" warnt z.B. die US-Arzneiaufsichtbehörde FDA (US Food and Drug Administration). Die FDA hat ausdrücklich mitgeteilt, dass dazu auch das Autofahren im Schlaf gehören könne.

In Deutschland gehört Zolpidem zu den apotheken- und verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Umgang mit dem Mittel ohne Erlaubnis bzw. Verschreibung ist strafbar.







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