Die Behandlung der Progressionsdifferenz bei der Einkommensbesteuerung des Verdienstausfalls bei nur teilweiser Haftung des Schädigers
 

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Die Behandlung der Progressionsdifferenz bei der Einkommensbesteuerung des Verdienstausfalls bei nur teilweiser Haftung des Schädigers


Wenn der Geschädigte wegen eigener Mithaftung lediglich Anspruch eine prozentuale Erstattung des Verdienstausfallschadens hat und bei der Berechnung von der sog. Bruttolohnmethode ausgegangen wird, tritt das Problem auf, daß der errechnete Gesamtbruttobetrag einen höheren Steueranteil enthält als der Belastung entspricht, die den Geschädigten aufgrund des niedrigeren Quotenbetrages lediglich trifft.





Siehe auch Der Verdienstausfall bei unselbständig Beschäftigten und Erwerbsschaden - Einkommensnachteile - Verdienstausfall - entgangener Gewinn


Diese sog. Progressionsdifferenz kommt dem Schädiger zugute, ist also beim Geschädigten in Abzug zu bringen, vgl. BGH (Urteil vom 15.11.1994 - VI ZR 194/93).







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