Das Verkehrslexikon

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Alkoholisierter oder übermüdeter Kfz-Führer und Selbstgefährdung des Beifahrers als Mitverschulden an eigenen Verletzungen


Das Maß für eigenes Verschulden richtet sich nach der üblicherweise im Verkehr erforderlichen Sorgfalt. Ist bei Anwendung dieses Maßstabes für einen Mitfahrer erkennbar, dass der Kfz-Führer alkoholisiert und dadurch seine Fahrfähigkeit möglicherweise eingeschränkt ist bzw. hätte der Mitfahrer dies erkennen müssen, dann trifft ihn an den eigenen Verletzungsfolgen eines auf die Alkoholisierung des Fzg-Führers beruhenden Unfalls ein eigenes Mitverschulden.





Das Ausmaß dieses Mitverschuldens ist von den näheren tatsächlichen Umständen, insbesondere auch vom Grad der Alkoholisierung des Fzg-Führers sowie vom Ausmaß der Sorgfaltsverletzung des Mitfahrers abhängig.



Gliederung:


- Allgemeines
- Übermüdung des Fahrers
- Sonstiges




Allgemeines / Alkohol:

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Übermüdung des Fahrers:

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Sonstiges: