Das Verkehrslexikon

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Einzelne Drogen und Substanzen


Verschieden stark wirksame psychotrope Substanzen und Konsum-Zubereitungen aus solchen Substanzen werden heute allgemein als Drogen bezeichnet. Dabei wird zunächst nicht nach harten oder sog. weichen Drogen unterschieden.

Drogenkonsum beeinflusst die Fahrsicherheit, je nach Menge und Art des konsumierten Stoffes in unterschiedlicher Weise. Wegen der mit dem Drogenkonsum verbundenen Gefahren für die Allgemeinheit gilt ein Konsument alsl ungeeignet für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr, wenn er sog. harte Drogen konsumiert, sei es auch nur erst- oder einamlig, so dass seine Fahrerlaubnis unbedingt und sofort - ohne vorherige MPU - zu entziehen ist.





Lediglich bei Cannabis werden weichere Maßstäbe angelegt: Hier müssen entweder Konsum im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr oder sonstige Hinweise auf Abhängigkeit oder Missbrauch bzw. Konsum zusammen mit weiteren Stoffen (Alkohol, Medikamente) vorliegen, um Maßnahmen der Fahrerlaubnisbehörde auszulösen.

Die Erscheinungsformen berauschender Substanzen sind vielfältig. Außer den schon seit langem auf dem Markt erhältlichen Stoffen sind in jüngster Zeit die sog. Designerdrogen - also vorwiegend chemisch fabrizierte und billig auf den Markt geworfene Rausch- und Aufputschmittel im Vordringen.

Die Gefährlichkeit der sog. synthetischen Drogen ergibt sich vor allem aus ihrem Potential, Konsumenten überaus schnell körperlich abhängig zu machen. Drogenabhängigkeit schließt ebenfalls die Fahreignung aus.




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