Verjährung zivilrechtlicher Schadensersatzansprüche und Anwaltshaftung
 

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Verjährung zivilrechtlicher Schadensersatzansprüche und Anwaltshaftung








Gliederung:





Allgemeines:

  • Verjährung im Zivilrecht

  • BGH v. 14.11.1991:
    Der Rechtsanwalt, der begründeten Anlass hat, eine durch einen Fehler eingetretene Schädigung des Mandanten zu erkennen, muss ihn hierauf sowie auf kurze Verjährung des BRAO § 51 so rechtzeitig hinweisen, dass er ohne Zeitdruck anderweitigen Rechtsrat einholen und gegebenenfalls die Verjährung durch gerichtliche Geltendmachung unterbrechen kann.

  • LG Oldenburg v. 22.09.2000:
    Trotz eines Schreibens des Mandanten, in welchem er bittet, von Zwangsmaßnahmen wegen Anwaltsgebühren gegen ihn abzusehen, und ankündigt, unaufgefordert auf die Anwälte zuzukommen, ist die Einrede der Verjährung nicht rechtsmissbräuchlich.

  • BGH v. 13.11.2008:
    Bestimmt sich bei einer einem Rechtsanwalt unterlaufenen Fehlberatung die Verjährung des Primäranspruchs auf der Grundlage des maßgeblichen Übergangsrechts nach § 51b BRAO, so gilt dies auch für den Sekundäranspruch.

  • BGH v. 12.07.2012:
    Die unterlassene Anordnung einer routinemäßigen Wiedervorlage einer Mandantenakte stellt keinen Anlass dar, der die Sekundärhaftung nach altem Verjährungsrecht auszulösen vermag.

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