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Fahrzeugschaden


Unter diesem Stichwort werden spezielle Themenkomplexe aufgeführt, die einen engen Bezug zum allgemeinen Begriff des Fahrzeugschadens haben.



Gliederung:


-   Einleitung
-   Einzelne Themenbereiche zum Fahrzeugschaden



Einleitung:


Bei jeder Fahrzeugschadenregulierung muss geklärt werden, ob ein Reparatur- oder ein - zumindest wirtschaftlicher - Totalschaden vorliegt und wie der Geschädigte seine Dispositionen zur Schadensbehebung treffen möchte:

-  Reparaturdurchführung in der Werkstatt oder in Eigenregie;

-  Veräußerung des Unfallfahrzeugs und Ersatzbeschaffung in Form eines Neu- oder Gebrauchtfahrzeugs;

-  sog. abstrakte oder fiktive Schadensabrechnung ("auf Gutachten- oder Kostenanschlagbasis").

Wie der Geschädigte das ihm insoweit zustehende Wahlrecht ausübt, hat Einfluss auf die Höhe der ihm zustehenden Entschädigung.

Allgemein gilt nach der ständigen Rechtsprechung des BGH, siehe beispielhaft Urteil vom 15.09.2015 - VI ZR 475/14:

   "aa) Ist wegen Beschädigung einer Sache Schadensersatz zu leisten, so kann der Geschädigte statt der Herstellung gemäß § 249 Abs. 1 BGB den dazu erforderlichen Geldbetrag verlangen (§ 249 Abs. 2 Satz 1 BGB). Aufgrund der sich daraus ergebenden Ersetzungsbefugnis hat er die freie Wahl der Mittel zur Schadensbehebung (vgl. Senatsurteile vom 28. Juni 2011 - VI ZR 184/10, VersR 2011, 1070 Rn. 20 und - VI ZR 191/10, juris Rn. 20; vom 23. Januar 2007 - VI ZR 67/06, VersR 2007, 560 Rn. 16 mwN; vom 15. Februar 2005 - VI ZR 70/04, BGHZ 162, 161, 165 f. mwN; vom 29. April 2003 - VI ZR 393/02, BGHZ 154, 395, 397 f. mwN, und - VI ZR 398/02, BGHZ 155, 1, 4 mwN). Er darf zur Schadensbeseitigung grundsätzlich den Weg einschlagen, der aus seiner Sicht seinen Interessen am besten zu entsprechen scheint (vgl. Senatsurteile vom 18. Januar 2005 - VI ZR 73/04, VersR 2005, 558, 559 mwN; vom 23. Januar 2007 - VI ZR 67/06, aaO). Die Schadensrestitution ist dabei nicht auf die kostengünstigste Wiederherstellung der beschädigten Sache beschränkt; der Geschädigte muss nicht zugunsten des Schädigers sparen. Ihr Ziel ist vielmehr, den Zustand wiederherzustellen, der wirtschaftlich gesehen der hypothetischen Lage ohne Schadensereignis entspricht (vgl. Senatsurteile vom 28. Juni 2011 - VI ZR 184/10, aaO mwN und - VI ZR 191/10, aaO mwN; vom 15. Februar 2005 - VI ZR 70/04, aaO, 164 f. mwN; vom 29. April 2003 - VI ZR 393/02, aaO, 398 f.; vom 7. Mai 1996 - VI ZR 138/95, BGHZ 132, 373, 376 mwN; vom 15. Oktober 1991 - VI ZR 314/90, BGHZ 115, 364, 368 f. mwN).

bb) Der Geschädigte kann jedoch vom Schädiger nach § 249 Abs. 2 BGB als erforderlichen Herstellungsaufwand nur die Kosten erstattet verlangen, die vom Standpunkt eines verständigen, wirtschaftlich denkenden Menschen in der Lage des Geschädigten zur Behebung des Schadens zweckmäßig und angemessen erscheinen (so bereits Senat, Urteil vom 26. Mai 1970 - VI ZR 168/68, BGHZ 54, 82, 85; ebenso in jüngerer Zeit etwa Senatsurteile vom 23. Januar 2007 - VI ZR 67/06, aaO Rn. 17; vom 14. Oktober 2008 - VI ZR 308/07, VersR 2008, 1706 Rn. 9; vom 12. April 2011 - VI ZR 300/09, VersR 2011, 769 Rn. 10; vom 5. Februar 2013 - VI ZR 290/11, VersR 2013, 515 Rn. 13; jeweils mwN). Nach diesem Wirtschaftlichkeitsgebot hat der Geschädigte den Schaden auf diejenige Weise zu beheben, die sich in seiner individuellen Lage, d.h. angesichts seiner Erkenntnis- und Einflussmöglichkeiten sowie unter Berücksichtigung etwaiger gerade für ihn bestehender Schwierigkeiten, als die wirtschaftlich vernünftigste darstellt, um sein Vermögen in Bezug auf den beschädigten Bestandteil in einen dem früheren gleichwertigen Zustand zu versetzen (sog. subjektbezogene Schadensbetrachtung; vgl. bereits Senatsurteil vom 29. Oktober 1974 - VI ZR 42/73, BGHZ 63, 182, 184 mwN; ebenso Senat, Urteile vom 15. Oktober 1991 - VI ZR 314/90, aaO, 369 und - VI ZR 67/91, BGHZ 115, 375, 378; vom 7. Mai 1996 - VI ZR 138/95, aaO, 376 f.; vom 29. April 2003 - VI ZR 398/02, aaO, 5; vom 15. Februar 2005 - VI ZR 70/04, aaO, 165 mwN). Verursacht von mehreren zu einem Schadensausgleich führenden zumutbaren Möglichkeiten eine den geringeren Aufwand, ist der Geschädigte grundsätzlich auf diese beschränkt. Nur der für die günstigere Art der Schadensbehebung nötige Geldbetrag ist im Sinne von § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB zur Herstellung erforderlich (vgl. bereits Senat, Urteil vom 26. Mai 1970 - VI ZR 168/68, aaO, 88; ebenso Senatsurteile vom 28. Juni 2011 - VI ZR 184/10, aaO und - VI ZR 191/10, aaO; vom 12. Oktober 2004 - VI ZR 151/03, BGHZ 160, 377, 383; vom 29. April 2003 - VI ZR 393/02, aaO, 398; vom 15. Oktober 1991 - VI ZR 314/90, aaO, 368 f. und - VI ZR 67/91, aaO; jeweils mwN)."

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Einzelne Themenbereiche zum Fahrzeugschaden:


70-%-Grenze
130-%-Grenze
Abtretung an die Werlsstatt
Achsvermessungskosten
An- und Abmeldekosten
Altschäden
Ausfallentschädigung
Eigenreparatur
Ersatzteilaufschläge
Fachwerkstatt
Fiktive Schadensabrechnung
Inkompatible Schäden
Integritätsinteresse
Interimsfahrzeug
Leasingfahrzeug
Miettaxikosten
Mietwagenkosten
Neuwagenanspruch
Nutzungsausfall
Nutzungsausfall (Fahrrad)
Nutzungsausfall (fiktiv)
Nutzungsausfall (Gewerbefahrzeug)
Nutzungsausfall (Krad)
Nutzungsausfall (Wohnmobil)
Reparaturkosten
Reparaturschaden
Reparaturwerkstatt
Restwert
Sachverständigengutachten
Schadenspositionen
Standgebühren
Stundenverrechnungssätze
Totalschaden
Überführungskosten (Lackiererei)
Umbaukosten
Umsatzsteuer
Unkostenpauschale
Vorschäden
Warndreieck
Werkstattverschulden
Wertminderung
Zulassungskosten

OLG Hamm v. 27.06.2025:
Zur fiktiven Schadensberechnung bei einem mit einer Vielzahl von Sonderausstattung versehenen privaten, als Unikat bezeichneten Kraftfahrzeug.

Landgericht Essen v. 04.11.2024:
Zur Erstattung tatsächlicher Reparaturkosten nach Verkehrsunfall bei Unterschreitung des Wiederbeschaffungswertes

Landgericht Düsseldorf v. 03.05.2024:
Zur Restwertbestimmung eines beschädigten Fahrzeugs bei Sicherungseigentum durch ein gewerblich tätiges Unternehmen

Amtsgericht Rheinbach v. 07.03.2024:
Zum entgangenen Gewinn bei Rücktritt von mündlichem Fahrzeugkaufvertrag nach unfallbedingter Beschädigung

Landgericht Essen v. 20.06.2023:
Zur Erstattungsfähigkeit von Kosten einer Reparaturbestätigung bei fiktiver Abrechnung und Löschung von Daten aus dem GDV-Portal

Amtsgericht Kerpen v. 04.04.2023:
Kein Abzug der Umsatzsteuer vom merkantilen Minderwert bei Vorsteuerabzugsberechtigung des Geschädigten

Amtsgericht Meinerzhagen v. 28.11.2022:
Fiktive Abrechnung nach vollständiger Reparatur: Begrenzung durch tatsächliche Kosten und Offenlegungspflicht

OLG Hamm v. 07.11.2023:
Zur Reparaturerforderlichkeit eines Achsschadens und zum Ersatzanspruch bei Vorschädigung einer Felge

Landgericht Landshut v. 10.04.2026:
Zur Ermittlung von Wiederbeschaffungs- und Restwert bei Totalschaden und Berücksichtigung von Händlerrabatten

Landgericht Nürnberg-Fürth v. 18.09.2024:
Höherer merkantiler Minderwert bei Elektrofahrzeugen nach Unfallschaden im Vergleich zu Verbrennern

Landgericht Memmingen v. 08.08.2024:
Zur Restwertberechnung bei wirtschaftlichem Totalschaden: Anforderungen an die Schadensminderungspflicht und Berücksichtigung von Restwertangeboten

Landgericht Nürnberg-Fürth v. 18.07.2023:
Zur Haftung des Fahrzeugherstellers wegen fahrlässiger Verwendung eines Thermofensters und Schätzung des Minderungsbetrags

Amtsgericht Bad Neustadt v. 30.05.2023:
Schadensminderungspflicht bei wirtschaftlichem Totalschaden: Keine Pflicht zur Annahme höherer Restwertangebote nach bindendem Verkauf

Amtsgericht Aschaffenburg v. 30.03.2023:
Kein Abzug der Mehrwertsteuer bei merkantiler Wertminderung für Vorsteuerabzugsberechtigte

Amtsgericht München v. 26.09.2022:
Zur merkantilen Wertminderung: Erstattung der Mehrwertsteuer auch bei Vorsteuerabzugsberechtigung

Landgericht Essen v. 23.08.2022:
Fiktive Abrechnung von Unfallschäden: Verweisung auf günstigere Fachwerkstatt bei nicht scheckheftgepflegtem Fahrzeug.

OLG Düsseldorf v. 19.07.2022:
Anspruch auf Ersatz entgangener kostenloser Ladefunktion bei fiktiver Abrechnung eines wirtschaftlichen Totalschadens

Landgericht Coburg v. 07.07.2022:
Restwertbestimmung bei Totalschaden: Keine Wartepflicht des Geschädigten auf spätere höhere Angebote des Versicherers

OLG Hamm v. 24.06.2022:
Zur fiktiven Schadensabrechnung von Umrüstungskosten bei Spezialfahrzeugen ohne Ersatzmarkt und der Grenze der Verhältnismäßigkeit

Landgericht Essen v. 18.03.2022:
Zur Darlegung eines wirtschaftlich messbaren Schadens bei unklarer Vorschadenreparatur und Wiederbeschaffungswert

BGH v. 16.07.2024:
Zur Korrektur des merkantilen Minderwerts bei Schätzung vom Bruttoverkaufspreis und Vorsteuerabzugsberechtigung.

Amtsgericht Fürth v. 18.08.2021:
Zur Erstattungsfähigkeit von COVID-19-Schutzmaßnahmen, Probefahrt- und Reinigungskosten bei fiktiver Abrechnung nach Verkehrsunfallschaden.

Landgericht Münster v. 17.12.2020:
Nachweis der vollständigen und fachgerechten Reparatur in der Vollkaskoversicherung

Landgericht Arnsberg v. 23.09.2020:
Zur Berücksichtigung von Großkundenrabatten bei fiktiver Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall

OLG Düsseldorf v. 08.09.2020:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten trotz Ankündigung oder Durchführung einer Reparatur

BGH v. 15.04.2020:
Zur Bestimmung des Vermögensschadens bei Betrug und zum Schädigungsvorsatz bei versuchtem Betrug

Landgericht Augsburg v. 21.08.2025:
Zur Berücksichtigung von Online-Restwertangeboten bei der Totalschadenabrechnung, wenn eine Leasinggesellschaft Eigentümerin ist

BGH v. 06.05.2026:
Zum Differenzschaden bei unzulässiger Abschalteinrichtung (Thermofenster) im Fahrzeug nach § 823 Abs. 2 BGB

OLG Hamm v. 07.04.2022:
Zur erforderlichen Darlegung des Vermögensschadens bei Betrug durch Verheimlichen von Vorschäden beim Gebrauchtwagenkauf

Landgericht Hagen v. 06.06.2023:
Zur Darlegung des fiktiven Fahrzeugschadens bei fehlender Reparatur und erforderlichen Angaben zu Wiederbeschaffungswert, Restwert und Vorschaden

OLG Hamm v. 24.06.2021:
Zur Definition des Totalschadens in der Kaskoversicherung bei Neupreisentschädigung und Abgrenzung zum Haftpflichtrecht

Landgericht Essen v. 27.10.2021:
Zum Betrug durch Verschweigen eines wirtschaftlichen Totalschadens beim Fahrzeugverkauf

Landgericht Bielefeld v. 24.10.2019:
Zur Berücksichtigung des vom Sachverständigen ermittelten Restwerts bei fiktiver Abrechnung trotz höherem Angebot der Versicherung

OLG Köln v. 23.08.2018:
Zur Restwertrecherchepflicht eines gewerblichen Geschädigten bei Unfallfahrzeugverwertung

Amtsgericht Aachen v. 27.06.2017:
Zum merkantilen Minderwert bei gewerblich genutzten Lkw mit hoher Laufleistung nach Verkehrsunfall

Landgericht Köln v. 13.06.2019:
Zum Nachweis der vollständigen und fachgerechten Reparatur eines Vorschadens bei der Schadensberechnung nach Verkehrsunfall

OLG Hamm v. 03.01.2018:
Zur Zulässigkeit der Speicherung von Fahrzeugdaten im Hinweis- und Informationssystem (HIS) der Versicherer nach fiktiver Totalschadenabrechnung

Amtsgericht Minden v. 23.09.2016:
Zum Schadensersatz für nutzlos gewordenen Tankinhalt bei Totalschaden nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Monschau v. 04.05.2016:
Zur Maßgeblichkeit des Sachverständigengutachtens für den Restwert eines Unfallfahrzeugs bei bereits erfolgter Veräußerung

Landgericht Arnsberg v. 08.11.2017:
Betriebsgefahr bei Fahrzeugbrand durch technischen Defekt eines abgestellten Fahrzeugs

Landgericht Aachen v. 12.10.2017:
Keine Pflicht zur Marktforschung beim Restwertverkauf eines Unfallfahrzeugs; Wirtschaftlichkeitsgebot

OLG Hamm v. 06.05.2016:
Zur fiktiven Schadensabrechnung und Nutzungsausfallentschädigung bei Verkehrsunfallschäden

Landgericht Kleve v. 24.03.2017:
Zur Restwertberechnung nach Verkehrsunfall: Regionaler Markt, Zumutbarkeit höherer Angebote und Zurechnung von Sachverständigenkenntnis

Landgericht Wuppertal v. 15.12.2016:
Zur Berechnung des Schadensersatzes bei wirtschaftlichem Totalschaden eines Taxis (Wiederbeschaffungs- und Restwert, Umrüstkosten)

Amtsgericht Lemgo v. 20.11.2024:
Sachverständigenkosten für Unfallschadengutachten: Schätzung und Erstattungsfähigkeit von Gutachtenhilfekosten

Landgericht Hagen v. 23.08.2024:
Zur fiktiven Abrechnung nach tatsächlicher Reparatur: Keine Offenlegungspflicht der Reparaturkosten

Amtsgericht Gelsenkirchen v. 18.10.2022:
Zur Verweisung auf günstigere freie Fachwerkstatt bei fiktiver Abrechnung von Unfallschäden

Landgericht Kempten v. 22.08.2023:
Zur Fälligkeit fiktiver Reparaturkosten und der 6-monatigen Weiternutzungsfrist bei Fahrzeugschäden

Amtsgericht Wolfratshausen v. 27.01.2023:
Zum Werkstattrisiko bei Unfallreparaturen und zur Erstattungsfähigkeit von Desinfektions- und Mietwagenkosten

Landgericht Kleve v. 09.07.2021:
Zur Unzulässigkeit der Kombination von fiktiver und konkreter Schadensabrechnung bei wirtschaftlichem Totalschaden und entgangener Sonderfunktion

Amtsgericht München v. 18.02.2021:
Zum Werkstatt- und Prognoserisiko des Schädigers bei der Fahrzeugreparatur nach Verkehrsunfall; Erstattungsfähigkeit von Probefahrt- und Covid-19-Schutzkosten

Landgericht Schweinfurt v. 04.04.2024:
Restwertanrechnung bei fiktiver Schadensabrechnung im Totalschadensfall und Weiternutzung des Fahrzeugs

Amtsgericht Bochum v. 26.10.2017:
Zur Erstattungsfähigkeit von Reparaturkosten in einer markengebundenen Werkstatt trotz Vorschadensreparatur in freier Werkstatt

Amtsgericht Schwerte v. 24.05.2017:
Umfang des Schadensersatzes nach Verkehrsunfall: Reparaturkosten, Wertminderung, Mietwagen- und Sachverständigenkosten

Amtsgericht Wuppertal v. 22.09.2016:
Zum Ersatz von merkantilem Minderwert, Mietwagenkosten und Rechnungsprüfungskosten nach Verkehrsunfall

Landgericht Duisburg v. 22.10.2018:
Zum Integritätsinteresse bei unfreiwilligem Verlust des Fahrzeugs vor Ablauf der 6-Monatsfrist (130%-Regel)

Landgericht Münster v. 28.08.2018:
Zur Restwertberechnung nach Verkehrsunfall und zur Bemessung von Mietwagenkosten nach der "Fracke"-Methode

OLG Düsseldorf v. 19.04.2016:
Zur fiktiven Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall: Werkstattwahl, Achsvermessung und Wertminderung

Landgericht Aachen v. 08.06.2016:
Fiktive Abrechnung von Reparaturkosten: Verweis auf günstigere Werkstatt bei Eigenreparatur und Wartungshistorie

Amtsgericht Bonn v. 18.10.2022:
Zum Werkstattrisiko des Schädigers bei Reparatur nach Gutachten, auch bei unbezahlter Rechnung und ohne Verstoß gegen Schadensminderungspflicht

Amtsgericht Köln v. 20.08.2021:
Zum Werkstatt- und Prognoserisiko des Schädigers bei Reparatur auf Basis eines Gutachtens

Amtsgericht Regensburg v. 12.10.2022:
Werkstattrisiko: Erstattungsfähigkeit von Reparaturkosten bei bereits zurückerhaltenem Fahrzeug

Amtsgericht Gelsenkirchen v. 28.12.2015:
Zur Verweisung auf eine günstigere freie Werkstatt bei fiktiver Abrechnung von Unfallschäden

OLG Hamm v. 11.11.2015:
Keine Pflicht des Geschädigten zur Einholung von Restwertangeboten der gegnerischen Versicherung vor Fahrzeugverkauf

Landgericht Bochum v. 21.04.2015:
Teilkaskoversicherung: Unmittelbare Einwirkung einer Überschwemmung bei Fahrzeugschäden durch Hineinfahren in eine Wasserlache

Amtsgericht Bochum v. 14.08.2015:
Zur Unbrauchbarkeit eines Schadensgutachtens bei manipuliertem Tachostand und unklarer Laufleistung des Unfallfahrzeugs

Amtsgericht Düsseldorf v. 31.07.2015:
Zur Restwertberechnung und Veräußerung des Unfallfahrzeugs durch den Geschädigten ohne Abwarten von Versichererangeboten

Amtsgericht Witten v. 17.06.2015:
Zur Schadensminderungspflicht bei der Verwertung eines Unfallfahrzeugs und der Maßgeblichkeit des tatsächlich realisierten Restwerts

Amtsgericht Siegen v. 22.05.2015:
Wirtschaftlicher Totalschaden: Restwertabrechnung und Mietwagenkosten nach Schwacke-Liste 2003

Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt v. 13.01.2015:
Zur Erstattungsfähigkeit von Abschleppkosten bei überdimensioniertem Abschleppfahrzeug und überhöhtem Zeitaufwand

Landgericht Köln v. 08.10.2014:
Zur Anrechnung des Restwerts bei Kfz-Schaden: Veräußerung des Fahrzeugs auf Basis des Sachverständigengutachtens

Amtsgericht Ibbenbüren v. 10.06.2014:
Zur Unzumutbarkeit der Verweisung auf eine 22 km entfernte Werkstatt bei fiktiver Abrechnung von Unfallschäden

Landgericht Essen v. 07.02.2014:
Anforderungen an die Darlegung von Vorschäden zur Ermittlung des Wiederbeschaffungswertes

Amtsgericht Bielefeld v. 08.01.2014:
Umsatzsteuer bei fiktiver Abrechnung von Fahrzeugschaden und Differenzbesteuerung nach § 25a UStG

Landgericht Bochum v. 03.12.2012:
Voraussetzungen der Neuwagenabrechnung bei Beschädigung eines fabrikneuen Pkw: Erheblichkeit des Schadens

Amtsgericht Ratingen v. 02.11.2012:
Zum Schadensersatzanspruch bei bereits vorliegendem wirtschaftlichen Totalschaden durch Vorschaden

Landgericht Aachen v. 24.08.2012:
Zum Umfang des Schadensersatzes bei Abrechnung auf Gutachterbasis (KFZ)

Amtsgericht Kerpen v. 13.12.2011:
Abrechnung auf Gutachtenbasis: Keine Verweisung auf günstigere Reparatur in freier Werkstatt unabhängig von Fahrzeugalter

Landgericht Dortmund v. 24.11.2011:
Zum Umfang des Reparaturschadens (Teilersatz) und Nutzungsausfall bei fiktiver Abrechnung nach Verkehrsunfall

Landgericht Bonn v. 09.08.2011:
Zum merkantilen Minderwert nach Verpuffung im Fahrzeuginnenraum und Anforderungen an Sachverständigengutachten

Amtsgericht Düsseldorf v. 28.07.2011:
Zur fiktiven Abrechnung bei geringeren tatsächlichen Reparaturkosten trotz Einreichung der Reparaturrechnung

Landgericht Dortmund v. 30.06.2011:
Zur Definition der vollständigen Reparatur nach AKB: Keine Pflicht zur Einhaltung von Herstellerrichtlinien

Landgericht Wuppertal v. 22.03.2010:
Zur Abrechnung von Fahrzeugschäden auf Neuwagenbasis bei Neufahrzeugen; Voraussetzungen der erheblichen Beschädigung

Landgericht Paderborn v. 05.03.2009:
Fiktive Reparaturkosten nach Verkehrsunfall: Maßgeblichkeit des Sachverständigengutachtens bei erfolgter Reparatur.

OLG Düsseldorf v. 02.03.2009:
Zur Abrechnung auf Neuwagenbasis bei geringfügigem Schaden an einem neuwertigen Pkw.

Landgericht Bochum v. 02.04.2008:
Zur fiktiven Abrechnung von Fahrzeugschäden bei Weiternutzung des unreparierten oder nicht verkehrssicheren Fahrzeugs

Amtsgericht Duisburg v. 15.05.2007:
Zur Anrechnung des Restwerts bei Weiternutzung eines unreparierten Unfallfahrzeugs nach Totalschaden

Amtsgericht Münster v. 16.10.2006:
Zur fiktiven Abrechnung von Fahrzeugschäden: Keine Erstattung der Mehrwertsteuer bei fiktiver Abrechnung und Ersatzbeschaffung

Amtsgericht Duisburg v. 28.06.2006:
Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall: Begrenzung auf Wiederbeschaffungsaufwand bei Veräußerung des Unfallfahrzeugs

Amtsgericht Siegburg v. 14.10.2005:
Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall: Fiktive Reparaturkosten vs. Restwert bei fehlendem Ersatzfahrzeugerwerb

Landgericht Bochum v. 05.09.2006:
Zur Berücksichtigung des Restwerts bei Reparatur nach Verkehrsunfall und Abrechnung auf Wiederbeschaffungsbasis

Amtsgericht Aachen v. 22.06.2005:
Begrenzung fiktiver Reparaturkosten bei Überschreitung der 70%-Grenze des Wiederbeschaffungswertes und Nichtreparatur

Landgericht Bochum v. 30.09.2005:
Fiktive Abrechnung: Geschädigter muss sich nicht auf günstigere, nicht markengebundene Werkstatt verweisen lassen

Amtsgericht Regensburg v. 14.06.2016:
Ersatz des Resttreibstoffs bei Totalschaden nach Verkehrsunfall

OLG Schleswig v. 28.09.2001:
Zur Aufklärungspflicht des Verkäufers über Unfallschäden beim Gebrauchtwagenkauf und zur unzulässigen Bagatellisierung

Landgericht Saarbrücken v. 21.09.2012:
Wirtschaftlicher Totalschaden

OLG Stuttgart v. 25.01.2010:
Integritätsinteresse

Amtsgericht Gelsenkirchen v. 26.01.2015:
Reparaturbestätigung

OLG Düsseldorf v. 07.06.2004:
Fahrzeugschaden

OLG Düsseldorf v. 29.03.2004:
Abstrakte Schadensabrechnung

OLG Köln v. 13.10.1993:
Reparaturkosten

Amtsgericht Kiel v. 18.06.2024:
Beilackierung

Landgericht Saarbrücken v. 20.06.2024:
Fiktive Schadensabrechnung

Oberverwaltungsgericht des Saarlandes v. 13.12.2023:
Unfallbedingter Totalschaden

OLG Frankfurt am Main v. 21.04.2020:
Abstrakte Schadensabrechnung

OLG Dresden v. 22.06.2022:
Internet-Restwertangebote

Landgericht Magdeburg v. 19.03.2021:
Fachwerkstatt (Lohnkosten)

Landgericht Bonn v. 11.09.2018:
Abstrakte Schadensabrechnung

Amtsgericht Tiergarten v. 15.05.2015:
Wirtschaftlicher Totalschaden

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